Wahlkampfauftakt der SchwabenSPD

Veröffentlicht am 13.07.2017 in Wahlen

Bild: Angelika Lonnemann

„Bayern kann stolz sein auf seine schwäbischen Bundestagskandidaten“

Sechs Kandidatinnen und Kandidaten, sechs sozialdemokratische Profile. Beim gemeinsamen Wahlkampfauftakt der SchwabenSPD mit dem Generalsekretär der BayernSPD, Uli Grötsch, wurde eindrucksvoll deutlich, mit wieviel Fachkompetenz und sozialdemokratischer Überzeugung sich die Kandidatinnen und Kandidaten in Schwaben in den nächsten Wochen bis zur Bundestagswahl dem Wähler präsentieren wollen.

Es gibt zwar unterschiedliche thematische Schwerpunkte, aber nur eine politische Überzeugung. In der SchwabenSPD ziehen alle an einem Strang, deswegen posierten die sechs auch gern für die Fotografen mit einem dicken roten Tau, an dem sie gemeinsam zogen.

Ulrike Bahr begrüßte in ihrer Funktion als Vorsitzende der SchwabenSPD, zählte die Erfolge auf, die die SPD in der vergangenen Legislaturperiode umgesetzt hat, und machte deutlich, dass diese Erfolge nur der Anfang seien für weitere Verbesserungen, die eine SPD-geführte Bundesregierung erreichen werde.

Der Generalsekretär Uli Grötsch rief die Genossinnen und Genossen zur Zuversicht auf: „Zurückliegende Wahlen haben gezeigt, dass viele sich erst in den letzten Wochen und sogar Tagen entscheiden, wen sie wählen. Dieses Land braucht den SPD-Sieg! Merkel hat keine Ideen mehr!"

Die Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich und Eckpunkte ihrer Politik vor: Ulrike Bahr (Bundestagsabgeordnete, Wahlkreis Augsburg-Stadt/Königsbrunn) ging auf die vielen Verbesserungen für Familien ein, die man unter anderem mit beitragsfreien Kitas erreichen werde, Karl-Heinz Brunner (Bundestagsabgeordneter, Wahlkreis Neu-Ulm) informierte über die Außen- und Sicherheitspolitik, Pascal Lechler (Wahlkreis Ostallgäu) erläuterte seine Positionen zu den Themen Arbeit und Bürgerversicherung.  Christoph Schmid (Bürgermeister in Alerheim, Wahlkreis Donau-Ries) sprach über Arbeit und Europa, Katharina Schrader (Wahlkreis Oberallgäu) kündigte an, dass die SPD zum Beispiel die Mieterhöhungen nach Modernisierungen bremsen wolle. Herbert Woerlein (Landtagsabgeordneter, Wahlkreis Augsburg-Land) plädierte für einen besseren Umweltschutz: „Wenn weiterhin im jetzigen Tempo Flächen versiegelt werden, ist Bayern in 30 Jahren komplett zubetoniert!“

Die Moderatorin Annette Luckner führte gekonnt durch die sich anschließende Diskussion. Silke Klos-Pöllinger, Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Augsburg, formulierte ihre Forderungen an die Parteien: „Es gibt zwar so viele Beschäftigte wie nie zuvor in Deutschland, aber die Armut unter ihnen ist extrem gestiegen! Wir fordern die Stärkung der gesetzlichen Rente und ein Ansteigen auf 50 Prozent des Lohnniveaus!“ Der Vorsitzende des Präsidiums der AWO Schwaben, Dr. Heinz Münzenrieder, sagte er wünsche sich für die 40 Kindertagesstätten und die 25 Seniorenheime einen „besseren politischen Überbau“.

In der sich anschließenden Diskussion kamen aus dem Publikum zahlreiche Fragen, darunter etwa solche nach dem Wohnraumproblem, das nicht nur in den Städten in Schwaben existiere, oder die nach ganz persönlichen Grenzen möglicher Koalitionen. „Für mich ist ein Nato-Austritt ein No-Go“, sagte Pascal Lechler. Seine Mindestforderungen seien die EU, der Euro und das Bündnis, so Karl-Heinz Brunner. Ulrike Bahr sagte, sie wolle überhaupt keine Koalitionsaussage machen. Sie halte es da mit Uli Grötsch, der in seinem Grußwort gesagt hatte, die SPD brauche Beinfreiheit für die großen Schritte und keine Koalition.

Nach zwei angeregten und informativen Stunden resümierte der Generalsekretär Uli Grötsch: „Die SchwabenSPD kann stolz sein auf ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Die haben ihr Herz am richtigen Fleck. Die wissen, wie es geht. Ein besseres Leben, ein besseres Land. Die SchwabenSPD hat 5.400 Mitglieder. Martin Schulz braucht uns alle! Miteinander streiten, miteinander kämpfen!“

Auf dem Bild von links: Herbert Woerlein MdL, Pascal Lechler, Ulrike Bahr MdB, Karl-Heinz Brunner MdB, Katharina Schrader, Christoph Schmid, Uli Grötsch.

 
 

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